Freitag, 18. Juni 2010

Strand so weit das Auge reicht, Prüfung in New Plymouth, ich werde Jäger, weitere Strände 26.05. - 10.06.10


Diesmal geht es u.a. um:


Strände wie auf Postkarten

New Plymouth

Meine IELTS Prüfung

Den Mt. Taranaki bzw. Mt. Egmont

Das „Puke Ariki“ Museum

Den „Pukeiti Rhododendron Trust“ bei New Plymouth

Einen unerzogenen Untermieter

Schlaue Möwen am Paraparaumu Beach (der Ort heißt wirklich so)






Strandlauf 26.05.10


Für heute ist in der Wettervorhersage Regen angesagt worden. Es hat auch zwischendurch mal ganz kurz etwas getröpfelt, aber eigentlich ist es den ganzen Tag so schön, dass ich mich zwingen muss, mich trotzdem auf meinen Englisch-Test vorzubereiten.


Nachdem ich bis Mittags einiges an Prüfungsvorbereitung geschafft habe, fahre ich zum Strand um eine Runde am Wasser entlang zu laufen. Mit dem Auto brauche ich nur 10 Minuten zu fahren, schon bin ich da.


Den Strand habe ich ganz für mich alleine. In der dreiviertel Stunde, die ich am Strand bin, sehe ich gerade mal zwei Autos und ein Quad, so ein Motorrad mit vier Rädern. Ansonsten ist niemand weit und breit zu sehen. Mit dem zu Fuß gehen, haben die Neuseeländer es nicht so. Was auch immer mit dem Auto erreichbar ist, wird auch per Auto angesteuert, bloß nicht zu Fuß gehen! Kein Wunder, dass so viele Leute Übergewicht entwickeln.





Ich bin also alleine unterwegs und sehe am Strand eines dieser Motive, die man eigentlich nur in Reiseprospekten oder auf Postkarten sieht. Auf der einen Seite das Meer mit einer tollen Brandung. Es ist recht windig, so dass die Wellen ziemlich hoch sind und der Wind die Gischt vor sich her treibt. Auf der anderen Seite hohe Dünen, die mit Strandhafer bewachsen sind und vor mir am Horizont „Kapiti Island“, eine kleine, vorgelagerte Insel, nach der die Küste hier benannt wird. Ein Ausblick, der einfach traumhaft ist...





Im Verlauf der nächsten Wochen besuche ich alle umliegenden Strände, die alle so schön aussehen, dass ich nicht sagen könnte, welcher der schönste ist. Ich habe natürlich meinen Lieblingsstrand, an dem ich ein bis zweimal pro Woche für eine Stunde Laufen gehe. Lieblingsstrand deshalb, weil er schnell mit dem Auto zu erreichen ist (10 Minuten entfernt), meistens ganz leer ist und je nach Wind und Wellengang jedes Mal etwas anders aussieht.







Fahrt nach New Plymouth 28.05.10


Heute ist es endlich so weit. Die Vorbereitungszeit für die Englischprüfung geht zu Ende. Ich mache mich auf den Weg nach New Plymouth, wo ich morgen die lang ersehnte IELTS- Prüfung ablegen werde.


New Plymouth liegt etwa vier Autostunden entfernt von Levin. Die Landschaft unterwegs ist wieder zauberhaft und ich muss ein paar mal anhalten um Fotos zu machen. Das Fahren ist durch die vielen Kurven und die bergige Gegend recht anstrengend, aber die Aussicht entschädigt für alle Mühen.








In New Plymouth angekommen, mache ich als Erstes einen Spaziergang am Meer. Das Wetter ist trocken, es sieht aber so aus, als würde jeden Moment ein Unwetter über mich hereinbrechen. Tolle Begrüßung, denke ich...









Nach dem Einchecken im Hotel fahre ich vorsichtshalber mal zum Prüfungsort, wo ich morgen Früh pünktlich eintreffen möchte. Die Prüfung findet in einer Managementschule für Hotelfachkräfte statt, welche etwas außerhalb gelegen ist.


Bloß gut, dass ich mir die Strecke schon mal ansehe, denn TomTom leitet mich dieses Mal völlig am Ziel vorbei, da die Straße durch Bauarbeiten verlegt wurde. Da wäre ich aber morgen etwas unter Stress geraten, wenn ich den Ort nicht gefunden hätte. So kann ich in Ruhe die richtige Strecke finden.



IELTS Prüfung am 29.05.10


Am Prüfungstag ist das Wetter genau richtig, es regnet den ganzen Tag. Es sind insgesamt 32 Prüflinge zur Prüfung angetreten. Aus Korea, Phillipinen, China, Saudi-Arabien und Russland, was ich so hören konnte. Es sind viele Auszubildende der Hotelfachschule darunter, die auch IELTS absolvieren müssen.


Mit dem Prüfungsverlauf bin ich sehr zufrieden, alles ist gut gelaufen. Ich kann alle Aufgaben im Zeitlimit beantworten und habe ein gute Gefühl, da ich genau die Dinge, die ich in den letzten vier Wochen gelernt habe, anwenden kann. Die Arbeit mit Carol (IELTS-Tutorin) hat mir sehr geholfen. Jetzt muss ich nur noch 14 Tage warten, bis das Ergebnis vorliegt...





Für den nächsten Tag ist schönes Wetter angesagt. Das nutze ich gleich frühmorgens für einen ausgedehnten Strandspaziergang. Ich kann es gar nicht fassen, kein Vorbereitungsstress mehr für die Prüfung. Ich kann endlich auf „relaxen“ umschalten. Dazu passt das schöne Wetter. Außerdem mach es viel mehr Spass, bei Sonnenschein die schöne Umgebung anzusehen.

















Ich laufe Stundenlang am Strand entlang und denke die ganze Zeit:

„Wo ist denn nun endlich dieser Mt. Taranaki bzw. Mt. Egmont, von dem ich schon so viel gelesen, bisher aber noch nichts gesehen habe?“


Gestern war es so bewölkt, dass ich nicht sehr weit gucken konnte. Da hilft ein Blick auf die Landkarte. Der etwa 2.500 Meter hohe Mt. Taranaki ist ein Vulkankegel. Das ihn umgebende Land sieht wie eine Halbinsel aus, in dessen Mittelpunkt sich der Berg befindet.

Nördlich davon liegt New Plymouth.


Als ich mich von dem bebauten Bereich der Stadt mehr und mehr entfernt habe, sehe ich im Hintergrund den Berg, und ich bin von dem Anblick hin und weg. Der schneebedeckte Gipfel und der blaue Himmel, auf der Wind abgewandten Seite ist noch etwas Hochnebel zu sehen, einfach traumhaft....








Auch wenn es mir schwer fällt, irgendwann muss ich ja mal zurück vom Strandspaziergang.

Ich könnte noch hunderte von Fotos vom Mt. Taranaki machen, aber es gibt ja noch andere Dinge zum fotografieren :-)



Das „Puke Ariki“ Museum


Also mache ich mich auf den Weg, zurück ins Zentrum von New Plymouth, wo ich mir das „Puke Ariki“ Museum mit einer Ausstellung über die Landkriege von 1860 ansehe.





















Die Ausstellung ist insofern sehr interessant, als sie viele Informationen über die Zeit kurz nach der Staatsgründung Neuseelands vermittelt.


Es wird sehr anschaulich dargestellt, wie die Lebensbedingungen der ersten Siedler aussahen. Sicher kein Zuckerschlecken, sondern eher Überlebenskampf, den einige Siedler ohne die Hilfe der Maori sicher nicht überlebt hätten.


Der Handel zwischen Maori und Europäern brachte beiden Seiten gewisse Vorteile. Durch den massiven Zustrom weiterer Siedler entstanden Spannungen und Probleme, da die Siedler dringend Land benötigten, die Maori ihre angestammten Gebiete aber nicht abgeben wollten.


Es kam immer wieder zu kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Maori und europäischen Siedlern, die sich über einen Zeitraum von etwas mehr als zwanzig Jahre erstreckten.


Bei der Museums-Ausstellung geht es nicht um Fragen wie z.B. Wer hat angefangen? Wer war schuld am Krieg? Wer hat gewonnen?


Es geht eher darum, die Perspektiven von beiden Seiten zu beschreiben und einen Gesprächs- und Denkprozess in Gang zu halten, der helfen soll, was geschehen ist zu verstehen und dazu beizutragen, solche Konflikte in Zukunft zu vermeiden.


Es werden im Museum auch entsprechende Veranstaltungen angeboten, um diese Themen bearbeiten zu können. Also eine Art von Vergangenheitsbewältigung und Zukunftsgestaltung, denn die Probleme und Spannungen sind nicht dadurch verschwunden, dass man sie zu Historie erklärt.


Nach diesem Ausflug in die Vergangenheit mache ich mich auf den Weg zum „Pukeiti Rhododendron Trust“ (www.pukeiti.org.nz), der ganz in der Nähe von New Plymouth landschaftlich schön gelegen sein soll.


TomTom weis, wo es lang geht. Der Weg zieht sich allerdings sehr lange hin und ich beginne langsam zu zweifeln, ob ich noch auf dem richtigen Weg bin. Weit und breit ist kein Haus mehr zu sehen, die Straße wird immer schmaler und unwegsamer und führt immer weiter in Richtung Berge hinauf.








Als ich fast schon daran denke umzukehren, da die Straßenverhältnisse immer schwieriger werden, sehe ich endlich ein Hinweisschild zum „Pukeiti Rhododendron Trust“. Laut Lonely Planet soll es eine sehr schöne Anlage mit einer bemerkenswerten Sammlung herrlicher Rhododendren und Azaleen sein.


Dort angekommen muss ich feststellen, dass ich der einzige Besucher bin. Das hält mich aber nicht davon ab, einen Rundgang von ca. einer dreiviertel Stunde über das Parkähnliche Gelände zu machen. Der Weg hat sich gelohnt, wie man auf den Bildern sehen kann.





















Auf dem anschließenden Rückweg nach Levin sehe ich den Mt. Taranaki viel besser, da heute strahlender Sonnenschein ist. Auf dem Hinweg habe ich den Berg überhaupt nicht sehen können. Er war in eine dicke Wolkendecke eingehüllt. Heute ist der Anblick um so schöner ...











Untermieter 04.06.10


Hier noch eine Begebenheit, die sich in meinem Häuschen, das ich z. Zt. Bewohne, abgespielt hat:


Seit Tagen und Wochen rumort es auf dem Dachboden. Klingt nach einem Marder oder irgend einem anderen Nagetier. Ich denke manchmal, gleich fällt eine der Lampen aus der Verankerung, so laute Nage-Geräusche höre ich an den Stromleitungen.


Errol, mein Vermieter, war gestern oben auf dem Dach wegen einer undichten Stelle, in die es reingeregnet hatte. Damit der Raum austrocknen kann, hat er die Dachluke zum Waschraum offen gelassen.


Mein Untermieter hat natürlich nichts Besseres zu tun als neugierig zu sein und in den Waschraum zu gelangen. Von dort kommt er aber nicht wieder auf den Dachboden hinauf. Ich höre jedenfalls die ganze Zeit gepolter in der Waschküche und, als ich die Tür aufmache, siehe da, ist es eine kleine Ratte, die mich mit großen Augen ansieht und sich flugs in die nächstbeste Ecke verkrümelt.


Was also tun? Erst mal hab ich natürlich die Tür zu gemacht und denke, sie wird sich schon wieder auf den Dachboden begeben. Aber nix da. Das einzige was ich höre ist lautes Gekratze und Geschabe bei dem Versuch, aus dem Raum zu gelangen.


Ich überlege, wie ich eine Lebendfalle konstruieren kann. Dafür spendiere ich ein Stück von meinem geliebten alten Gouda, den ich unter einen Löffel lege, der eine Plastikschale hält, auf der eine Dose mit eingelegten Birnen steht.





Ich weiß ja nicht, ob Ratten alten Gouda auch so sehr mögen wie ich, aber wenn ja, dann wird der Löffel umfallen, sobald der Käse angeknabbert wird und der Plastikbehälter, von der Dose beschwert, stülpt sich über die Ratte.


Es dauert gar nicht lange und der neugierige Untermieter ist genau dort, wo ich ihn hinhaben möchte.


Und die Dose ist zum Glück nicht runtergefallen!





Wahrscheinlich verderbe ich es mir jetzt mit allen neuseeländischen Farmern und Vogelschützern (alle Tiere, die irgend wann mal ins Land eingeschleppt wurden, z.B. Ratten, Katzen usw., haben hier enormen Schaden an der einheimischen Tier- und Pflanzenwelt angerichtet).


So sehen neugierige neuseeländische Ratten aus. Sieht doch echt süß aus, oder?





Mit einer Unterlage unter dem Deckel bringe ich den Nager nach Draußen und setze ihn vor der Veranda wieder aus. Schwupps ist die Ratte verschwunden...


Jetzt ist endlich Ruhe da oben. Ich hoffe es bleibt so...



Paraparaumu Beach 10.06.10


Richtig kalt ist es jetzt immer nachts, bis vier Grad, brrrrr. Heute Morgen regnet es mal wieder, wie schon die letzten Tage. So ein Regen, der einfach leise vom Himmel fällt, unaufhörlich. Kein Wind, nur Bindfäden von Regen. Die armen Kühe, denke ich, müssen doch langsam völlig weichgespült sein.


Vormittags habe ich wieder mal einen Termin in der Praxis. Besprechen, was alles noch vorbereitet werden muss, bevor ich anfangen kann zu Arbeiten. Es ist schön zu sehen, dass es voran geht.


Mittags reißt der Himmel auf, so dass ich heute doch am Strand laufen kann. Nach dem Regen heute Morgen war ich davon ausgegangen, dass es den ganzen Tag weiter regnet. Aber, hier ändert sich dass Wetter zum Glück sehr schnell.





Ich habe mal wieder einen ganzen Strand für mich. Außer zwei oder drei Autos ist niemand am Strand. Dafür bläst der Wind ordentlich von vorne, so dass ich richtig dagegen ankämpfen muss.





Auf dem Rückweg beobachte ich, wie eine Möve eine Muschel „öffnet“. Ich hatte schon häufig darüber nachgedacht, wie die Vögel wohl an das Muschelfleisch gelangen würden.





Die Möve nimmt die Muschel in den Schnabel, fliegt senkrecht hoch, etwa acht bis zehn Meter und lässt die Muschel fallen. Nimmt sie wieder in den Schnabel und wiederholt das Ganze etwas drei bis vier mal. Hochfliegen, Muschel fallen lassen. Hochfliegen, fallen lassen.


Durch den Aufprall muss die Muschel kaputt gegangen sein, denn ich sehe, wie die Möve auf dem Boden herumpickt und offensichtlich an das Muschelfleisch herangekommen ist. Also, die nächsten Muschel in den Schnabel nehmen, hochfliegen und fallen lassen. So geht das also.


Sind doch echt clever die Tiere.


Ein paar Bilder vom Paraparaumu Beach (spricht sich: Para - para - umu) habe ich noch...

Das war's für heute.
















Freitag, 11. Juni 2010

Die Spannung steigt am 11.06.10


Heute ist der Tag der Entscheidung. Das Ergebnis der Englischprüfung müsste heute per Post eintreffen.


Errol, mein Vermieter, bringt mir am frühen Morgen einen Briefumschlag, aber es ist nicht das Schreiben der Massey University, welches ich erwartet habe. "Die nächste Post kommt morgen" meint er und geht wieder.


Na gut, dann eben noch einen Tag warten, darauf kommt es jetzt auch nicht mehr an, denke ich.


Eine viertel Stunde später klopft Errol nochmals an meiner Tür. Dieses mal mit dem richtigen Umschlag in der Hand, den er unter dem Stapel der restlichen Post gefunden hatte. Ich mache den Umschlag natürlich sofort auf und Errol beglückwünscht mich zu dem Ergebnis.





Ich kann es gar nicht glauben. In allen vier Bereichen, die geprüft wurden (Listening, Reading, Writing und Speaking) liege ich über der erforderlichen Mindestpunktzahl. Im Speaking haben sie mir sogar die Höchstpunktzahl gegeben.


Mir fällt ein riesen Stein vom Herzen.


Endlich kann es weitergehen mit meiner Registrierung. Am kommenden Montag fahre ich nach Wellington, zum Einführungsseminar bei den NZLocums und werde alle weiteren organisatorischen Schritte mit den Mitarbeitern dort besprechen. Jetzt habe ich alle Voraussetzungen erfüllt und kann demnächst anfangen zu arbeiten...


An Alle, die mir die Daumen gedrückt haben: Vielen Dank, es hat geholfen!!!




Samstag, 5. Juni 2010

Der erste Monat in Levin und Besuche in Wellington 23.04. – 23.05.10


Diesmal geht es u.a. um:

Menschen, die mir den Anfang erleichtert haben

Einen Besuch in der Hauptstadt Neuseelands

Das Te Papa Museum in Wellington

Die „Treaty of Waitangi“ und einige historische Hintergründe

Das Thema „Einwanderung“

Den „Botanic Garden“ in Wellington

Einblicke ins Landleben beim Fieldday





In den ersten Wochen meines Aufenthaltes in Levin sind es vor allem die persönlichen Kontakte, die mir helfen, mich einzugewöhnen und mit meiner neuen Lebenssituation gut zurecht zu kommen.


Da sind z.B. Dara und Dejan, die selbst erst vor einigen Jahren nach Neuseeland gekommen sind und wissen, wie schwer es ist, ganz von vorne anzufangen um sich etwas Neues aufzubauen. Sie kümmern sich ganz liebenswürdig um mich, zeigen mir die Umgebung und leihen mir für die erste Zeit einen Wagen, den sie momentan nicht benötigen. Sie bieten mir unendlich viel Hilfe und Unterstützung an, beruflich und privat einen guten Einstieg zu finden.





Ich lerne endlich die Mitarbeiter von „New Zealand Locums“ (www.nzlocums.com) in Wellington persönlich kennen. Schon vor meiner Ankunft in Neuseeland haben sie mich hervorragend bei der Wahl des Ortes und der Praxis beraten.


„New Zealand Locums“ ist eine staatliche Organisation, die „overseas doctors“ auf ihrem Weg nach Neuseeland unterstützt. Bei allen Fragen rund um die Hausarzttätigkeit, Visa-Beschaffung und Registrierung als Hausarzt gibt es hier kompetente Ansprechpartner, die mit Rat und Tat weiterhelfen.

Zu ihrem kostenlosen Service gehört u.a. ein dreitägiges Einführungsseminar, welches mich auf die Besonderheiten des Neuseeländischen Gesundheitssystems vorbereiten wird.





Für die Vorbereitung auf den Sprachtest IELTS (International English Language Testing System, www.ielts.org), habe ich das Glück, Carol kennen zu lernen, eine pensionierte Lehrerin, die mir in den ersten Wochen als Tutorin regelmäßig Englischunterricht gibt. Sie ist mit ihrem Mann Peter schon viel in der Welt herumgereist und kennt insofern die Situation, wenn man neu in einem Land ist. Ich lerne durch sie aber nicht nur Englisch sondern erfahre auch viel über die nähere Umgebung, über Land und Leute sowie das kulturelle Angebot vor Ort.


Sie und ihr Mann hören gerne Symphoniekonzerte, was auch meinen Interessen entspricht, daher verabreden wir uns zu einem Konzert des „New Zealand Symphonic Orchestra“ in Wellington. Ich hatte schon befürchtet, hier keine Gelegenheit zu Konzertbesuchen zu haben, wurde aber eines Besseren belehrt. Es war ein echtes musikalisches Highlight, was uns geboten wurde. Die nächsten Konzerttermine habe ich mir gleich vorgemerkt, da ich sie mir auf keinen Fall entgehen lassen möchte.


Wir verbinden den Konzertbesuch mit einer Stadtbesichtigung. Carol ist in Wellington aufgewachsen und kennt die Stadt wie ihre Westentasche. Sie zeigt mir bei dem ersten Besuch die schönsten Aussichtspunkte der Stadt und gibt mir Tipps, was ich mir in nächster Zeit unbedingt ansehen sollte, z.B. den „Botanic Garden“, Fahrt mit dem „Cable Car“ , natürlich das „Te Papa Museum“ und noch viele andere Plätze, die ich von selbst oder mit Reiseführer nie gefunden hätte.





Besuch der Hauptstadt Neuseelands


Wellington liegt an der Südspitze der Nordinsel und hat als Hauptstadt von Neuseeland echte Großstadtluft zu bieten, mit einem ausgedehnten Stadtzentrum zum Bummeln und Shoppen. Es liegt ca. eine Autostunde von Levin entfernt, d.h. in akzeptabler Reichweite für einen Tagesausflug, den ich mir gelegentlich als Auszeit vom Englisch-Lernen gönnen werde.





Ich habe es zu Anfang ja nicht glauben wollen und hielt es für einen Scherz, aber „Windy Wellington“ macht seinem Spitznamen alle Ehre. Der Wind weht hier häufig so heftig, dass man aufpassen muss, nicht umgepustet zu werden. So viele Leute mit „Sturmfrisur“ wie hier habe ich sonst nirgends gesehen. Aufgrund der geographischen Lage pustet der Wind, der auf dem Meer ordentlich Kraft entwickeln konnte, mächtig in die Stadt hinein.





Ein Tag im Te Papa Museum Wellington 19.05.10


Auch hier gibt es mal Regentage, an denen es schöner ist, sich den ganzen Tag nur drinnen aufzuhalten. Da bietet sich ein Tag im Museum geradezu an.

Wellington hat einiges an Museen zu bieten, aber „Te Papa“ ist einfach das Museum, welches Geschichte und Kultur Neuseelands anschaulich darstellt und hautnah erleben lässt (www.tepapa.govt.nz). An einem einzigen Tag schafft man es nie und nimmer Alles anzusehen, aber das weis ich zu Beginn meines Besuches noch nicht :-)





Mich hat im „Te Papa“ die Ausstellung über eine besondere Art von Steinen (Pounamu, Greenstone) fasziniert, welche außergewöhnliche Materialeigenschaften aufweisen. Sie sind besonders hart und haben eine grüne, zum Teil durchscheinende Farbe.






Aus den Steinen wurden von den Maori besonders schönen Formen geschliffen um Werkzeuge, Schmuckstücke oder Waffen herzustellen. In der Ausstellung wird ausführlich beschrieben, wo die Steine zu finden sind (nur auf der Südinsel Neuseelands), wie sie bearbeitet und von den Maori verehrt wurden.






In einem Film wird z.B. gezeigt, wie mühevoll und aufwändig die Schleifarbeiten sind und mit welchen Werkzeugen die Steine bearbeitet wurden. Und dann sieht man in den Vitrinen die fertigen, teils filigran ausgearbeiteten Schmuckstücke und denkt „Wie viel Zeit und Energie haben die Maori früher gehabt um so etwas schönes herzustellen?“ Es ist einfach unglaublich, dass mit einfachen Werkzeugen so ein hartes Material überhaupt bearbeitet werden konnte.


Mehr Informationen darüber gibt es unter

http://collections.tepapa.govt.nz/exhibitions/pounamu/






Die „Treaty of Waitangi“


Wer mit Geschichte nichts am Hut hat sei gewarnt. Ich habe versucht, mich kurz zu halten, aber für ein besseres Verständnis kommt man um einige Details nicht herum.


Den weniger Geschichtsinteressierten empfehle ich, ggf. beim Thema „Einwanderung“ weiter zu lesen...





Im Te Papa Museum wird die Entstehungsgeschichte der "Treaty of Waitangi" , dem wichtigsten Staatsgründungsdokument Neuseelands, sehr detailliert dargestellt.


Es hat mich einige Zeit und Aufwand gekostet um auch nur annähernd zu begreifen, was es mit der "Treaty of Waitangi" auf sich hat. Ich muss zugeben, dass ich kaum etwas darüber wusste, außer den Namen mal gehört zu haben. Auch war ich davon ausgegangen, dass ein so wichtiges Dokument einen enorm großen Umfang haben muss, mit vielen Paragraphen, die in noch mehr Untereinheiten aufgeteilt, über viele Seiten alle möglichen Dinge regelt, die bei einer Staatsgründung zu berücksichtigen sind.


Ich erwartete also ein dickes Buch, mindestens so dick wie die gelben Seiten. Das war natürlich meine Sichtweise und Erwartungshaltung als Deutscher, der schon einiges an bürokratischen Auswüchsen gesehen hat und völlig erstaunt guckt, wenn Dinge auf die einfache Art geregelt werden.


Mit meinen Erwartungen lag ich also völlig daneben. Offensichtlich gab es damals nicht so viel Papier oder die Leute hatten noch die Fähigkeit, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.

Die "Treaty of Waitangi" besteht aus einem Blatt Papier und enthält ganze drei Artikel. Es gibt eine Version in Englisch und eine Übersetzung ins Maori. So einfach wurden 1840 Dinge geregelt.





Etwas komplizierter sind die historischen Hintergründe und die Umstände der Vertragsverhandlungen mit nachfolgender Unterzeichnung des Dokumentes. Was die Britische Krone überhaupt veranlasst hat, jemanden nach Neuseeland zu schicken, um mit den Maori einen Vertrag zu schließen, der ihnen im Tausch gegen ihre Souveränität die „Rechte und Privilegien britischer Bürger“ zusichert, ist heute schwer nachzuvollziehen.





Zur Verständnis der Geschichte Neuseelands ist es vielleicht hilfreich zu wissen, dass die ersten Maori vor mehr als 800 Jahren aus Polynesien nach Neuseeland kamen, also zu einer Zeit als in Europa gerade die Kreuzzüge stattfanden (1096 bis 1291) und die Mongolen etwas später Asien und Osteuropa eroberten (im 12. und 13. Jahrhundert).


Es bleibt unklar, ob die ersten Siedler Neuseelands in einer oder in mehreren Gruppen bzw. Wellen das Land besiedelten. Es müssen begnadete Seefahrer gewesen sein, wenn man bedenkt, dass sie sich mit ihren Booten über riesige Entfernungen vorwagten und als Orientierung nur die Beobachtung von Sonne und Sternen (kein GPS, kein TomTom oder ähnliches) zur Verfügung hatten.





Die Maori hatten also Neuseeland bereits vor sehr langer Zeit entdeckt und besiedelt (lange bevor Kolumbus 1492 Amerika entdeckte) und es dauerte einige Jahrhunderte, bis der erste Kontakt zu Europäern stattfand (Expedition von Abel Tasman, 1642). Auch danach gab es lange Zeit für die Maori keine weiteren Außenkontakte bis 1769 James Cook in Neuseeland landete. Erst nach dieser Zeit kamen etwa ab 1790 regelmäßig „Besucher“ ins Land, z.B. als Walfänger und Robbenjäger. Die erste Missionsstation wurde 1814 gegründet. In den Jahren danach bildeten sich die ersten Siedlungen von Europäern, die mit den Maori Handel trieben.





Die Maoristämme hatten untereinander immer schon auch kriegerische Auseinandersetzungen, die zu begrenzten Zahlen von Opfern führten, da vor dem Eintreffen der Europäer mit keulenartigen Handwaffen gekämpft wurde.


Durch den Handel mit den Europäern kamen einige Stämme in den Besitz von Musketen, also Gewehren, was ihnen gegenüber den Stämmen ohne Musketen, einen entscheidenden Vorteil in der Kriegsführung einbrachte.





In der Zeit der Musketen-Kriege zwischen 1818 und 1836 starben zehntausende von Maori bei Kämpfen der Stämme untereinander, die sich von der Nordinsel ausgehend auch auf die Südinsel, also über ganz Neuseeland ausbreiteten, bis alle Stämme mit den gleichen Waffen ausgerüstet waren und damit wieder ein Kräftegleichgewicht eingetreten war.


('The Musket Wars', URL: http://www.nzhistory.net.nz/war/19thcenturywars-musketwars, (Ministry for Culture and Heritage), updated 17-Mar-2010)





In den Jahren ab etwa 1830 trafen immer mehr europäische Siedler ein. Damit waren weitreichende Veränderungen für die Maori verbunden. Es gab Pläne für eine Ausdehnung der Siedlungen. Konflikte mit den Siedlern häuften sich. Es gab Bestrebungen Frankreichs, Neuseeland als Kolonie zu übernehmen.


Vor diesem Hintergrund gab es für die Britische Krone ein Interesse, Neuseeland zu ihrer Kolonie zu machen und den vormals „rechtlosen“ Zustand mit einem Vertrag, nämlich mit der „Treaty of Waitangi“ zu regeln. Der Name leitet sich von dem Ort in der „Bay of Islands“ ab, wo der Vertrag unterschrieben wurde.





William Hobson wurde beauftragt, die Britischen Interessen zu vertreten. Er hatte die Aufgabe, die Stammeshäuptlinge vom Vertrag zu überzeugen. In seinen Erklärungen betonte er die Vorteile des Vertrages und spielte die Auswirkungen der „British sovereignty (Herrschaft)“ herunter. Durch die Bestätigung, dass ihr Status und ihre Autorität gestärkt würden, unterstützten viele Stammeshäuptlinge die Vereinbarung.


Der Vertrag wurde von dem Missionar Henry Williams und seinem Sohn Edward in einer Nacht ins Maori übersetzt (die Übersetzung ins Maori entspricht nicht eins zu eins dem Englischen Vertrag, was zu unterschiedlicher Rechtsauslegung führte). Anschließend wurde über den Vertrag einen Tag und eine Nacht von ca. 500 Maori diskutiert. Am 6. Februar 1840 unterzeichneten die ersten 40 Häuptlinge die ins Maori übersetzte Version des Vertrages.




Bis September 1840 wurde versucht, von möglichst allen (ca. 500) Häuptlingen auf der Nord- und Südinsel die Unterschrift bzw. Zustimmung einzuholen, indem Kopien des Vertrages auf Reisen über beide Inseln Neuseelands geschickt wurden. Fast alle Stammeshäuptling unterschrieben den Maoritext, einige lehnten die Unterschrift ab, andere erhielten gar keine Möglichkeit, zu unterschreiben. Das „Colonial Office“ in England erklärte später, dass der Vertrag auch für die Maoristämme angewendet werden würde, die nicht unterschrieben hätten.





In der „Treaty of Waitangi“ (http://www.nzhistory.net.nz/politics/treaty/the-treaty-in-brief, (Ministry for Culture and Heritage), updated 23-Sep-2009) werden rechtliche Beziehungen zwischen der Britischen Krone und den Maori geregelt.


Es wird zunächst allgemein auf die große Zahl britischer Siedler in Neuseeland und die rapide steigende Zahl von Auswanderern, die aus Europa und Australien noch kommen würden, hingewiesen und beschrieben, dass der Wunsch besteht, eine Regierung aufzubauen mit dem Ziel, negative Konsequenzen zu vermeiden, die durch das Fehlen notwendiger Gesetze und Institutionen entstehen könnten.


In den drei Artikeln wird festgestellt:


Die Maori geben die Souveränität über Neuseeland an die Königin von England ab.


Die Königin bestätigt und garantiert den Maori den exklusiven und ungestörten Besitz an Land, Wald, Fischgründen und anderen Besitztümer, so lange sie diese besitzen möchten. Die Maori geben der Krone das Vorkaufsrecht für jegliches Land, welches sie verkaufen möchten.


Die Maori erhalten die Rechte und Privilegien britischer Bürger.



Die Englische Version und die Übersetzung ins Maori unterschieden sich bezüglich einiger Worte. Der Begriff „sovereignty (Herrschaft)“ in der Englischen Version wurde im Maori in „governance (Regierung)“ übersetzt. Einige Maori glaubten, die Regierung abzugeben aber das Recht zu behalten, die sie betreffenden Dinge selbst zu regeln.





Es gab also einige Kommunikations- und Verständnisschwierigkeiten. Es trafen aber vor allem unterschiedliche Wertvorstellungen und Sichtweisen aufeinander. In der Maori-Gesellschaft wurde dem gesprochenen Wort ein hoher Stellenwert beigemessen. Eine eigene Schrift kannten die Maori nicht. Die von William Hobson abgegebenen Erklärungen waren insofern genau so wichtig wie das Dokument selbst. Für die Briten galt nur, was im Vertrag stand.





Verständnisschwierigkeiten waren auch aus anderen Gründen vorprogrammiert. Der Begriff Landbesitz hatte für Maori und Europäer eine völlig unterschiedliche Bedeutung. Für Maori bedeutete Landbesitz, dass man das Land für eine gewisse Zeit nutzt und für die nachfolgenden Generationen erhält. Einen persönlichen Landbesitz (mit Eintrag ins Grundbuch, wie wir es kennen) gab es für sie nicht. Macht ja auch für ein Volk wenig Sinn, das Jahrhunderte alleine auf den beiden großen Inseln lebte und gewohnt war einfach weiter zu ziehen, wenn ein Landstrich nicht mehr genug zum Leben hergab.


Der Verkauf von Land betraf von ihrem Verständnis her die vorübergehende Nutzung des Landes (vergleichbar der Weitergabe eines Lehen), nicht aber die vollständige Übertragung sämtlicher Eigentumsrechte.





Unterschiedliche Rechtsauffassungen über die „Treaty of Waitangi“ haben immer wieder zu Konflikten geführt. Bis heute gibt es strittige Fragen bzw. konkrete Ansprüche, die sich aus der unterschiedlichen Interpretation des Vertrages ergeben. 1975 wurde das „Waitangi Tribunal“ etabliert, welches sich ausschließlich mit den Ansprüchen aus der „Treaty of Waitangi“ befasst.





Ich hoffe, ich habe niemanden mit zu vielen Details über die Geschichte Neuseelands erschlagen. Mich hat das Thema insofern gefesselt, da es viele Fragen betrifft, die heute in Neuseeland, aber auch in anderen Ländern von Bedeutung sind:


Wie schafft es ein Land, das so viel „historischen Sprengstoff“ zu bieten hat, in so (relativ) kurzer Zeit, eine friedliche Koexistenz für viele Menschen unterschiedlicher nationaler Herkunft zu gewährleisten?


Wie hat es Neuseeland geschafft, die Ansprüche und Rechte beider Seiten, sowohl der Einwanderer als auch der bereits Ortsansässigen, ausreichend zu würdigen?


Wie konnten kriegerische Auseinandersetzungen, die hier früher häufig stattfanden, auf Dauer beendet werden?


Es gibt viele Orte auf der Welt, wo heute Antworten auf diese Fragen gesucht werden.

Warum nicht dort hin schauen, wo schon einige Lösungsansätze gefunden wurden?





Ein anderer Bereich im Te Papa Museum behandelt das Thema


„Einwanderung“.


Am Beispiel einzelner Lebensgeschichten und persönlicher Erzählungen wird beschrieben, was die Einwanderer veranlasst hat, ihre Heimat zu verlassen und mit welchen Erwartungen sie nach Neuseeland kamen. Es wird auch sehr schön dargestellt, welchen kulturellen Einfluss die Einwanderer auf Neuseeland hatten, denn jeder hat natürlich etwas aus seinem Land mitgebracht und versucht, den eigenen Lebensstil hier so gut es ging beizubehalten.





In einem anderen Bereich kann man Videoaufnahmen einzelner Personen sehen, die von ihren Erfahrungen als Immigranten berichten. Man steht den Erzählern auf Augenhöhe gegenüber und hat dadurch den Eindruck, als wenn derjenige einem ebenfalls gerade gegenüber steht und aus seinem Leben erzählt. Es ist ein sehr persönlicher Blickwinkel, der einem dadurch näher gebracht wird, dass jeder Erzähler etwas von seinen eigenen Empfindungen und Erlebnissen beschreibt. Auf diese Weise entsteht ein individuelles Zeitdokument und ich habe den Eindruck, dass den Einwanderern durch diese Form der Darstellung eine besondere Wertschätzung entgegengebracht wird.


Das Te Papa Museum hat noch viele weitere Abteilungen. In den nächsten Monaten werde ich dort sicher noch das eine oder andere Mal hingehen...





Der „Botanic Garden“ in Wellington


Nach dem langen Bericht über Neuseelands Historie kann ich mir beim Botanische Garten viele Worte sparen, da Bilder hier nun wirklich viel mehr sagen.









Vom „Botanic Garden“ aus kann man bequem mit dem Cable Car ins Stadtzentrum fahren, wenn man z.B. noch ein bisschen Shoppen gehen möchte.







Ich habe aber für heute genug gesehen und lass den Tag bei einer Tasse Tee ausklingen.





Landleben beim Fieldday in Otaki 22.05.10


Einmal im Jahr trifft sich beim Fieldday die Landbevölkerung und zeigt bzw. informiert sich darüber, was es für Neuigkeiten gibt. Von Landmaschienen über Aufsitzrasenmäher bis zu den neuesten Entwicklungen in der Viehzucht wird alles Mögliche präsentiert. Auch hier sagen Bilder mehr als Worte.











Für heute verabschiede ich mich mit ein paar Bildern aus der Umgebung von Levin.


Ich werde gleich mal zum Strand fahren (10 Minuten mit dem Auto) und ein Stunde am Wasser entlang laufen, die Wellen beobachten und die Sonne genießen.


Das Wetter ist einfach zu schön um drinnen zu sitzen :-))









Meinen Dank an Alle, die mir für den Englischtest die Daumen gedrückt haben.


In einer Woche erfahre ich das Ergebnis. Ich werde berichten . . .